 |
| Hans-Heinrich Sander Umweltminister | |
Die Bundesrepublik Deutschland hat sich im Kyoto-Protokoll zu einer deutlichen Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes verpflichtet. Niedersachsen will seinen Beitrag leisten, damit dieses Ziel erreicht werden kann: mit der Förderung energiesparender Technologien, der Optimierung der Energieerzeugung und dem rationellen Umgang mit Energie. Die kurzfristig wirksamste Maßnahme aber, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern, ist die Einsparung von Energie. Energie, die erst gar nicht durch Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt werden muss, verursacht auch keinen Kohlendioxid-Ausstoß. |
Dabei können wir alle mitwirken: beim täglichen Klick auf den Lichtschalter, beim Aufdrehen der Heizung, bei der Spritztour mit dem Auto, beim Kauf von Elektrogeräten und anderen Produkten. Überall gibt es für uns alle viele Möglichkeiten, Energie ohne Komfortverlust einzusparen. Man muss sie nur erkennen.
Ein großes Einsparpotenzial besteht auch bei der Beheizung von Gebäuden. Veraltete Heizkessel und schlecht gedämmte Fenster und Wände verursachen einen vermeidbaren Ausstoß von Treibhausgasen und belasten zudem den Geldbeutel. Wer heute in eine neue Heizungsanlage und in Wärmedämmung investiert, trägt zur Verringerung der CO2 -Fracht bei und senkt gleichzeitig seine Heizkosten.
Auf Dauer lassen sich diese Investitionen sogar wieder erwirtschaften. Energiesparmaßnahmen an Gebäuden geben im Übrigen der Bauwirtschaft und dem Handwerk wirtschaftliche Impulse, sorgen für mehr Beschäftigung bzw. sichern Arbeitsplätze. Das mit Hilfe der Landesregierung finanzierte Energiesparmobil Niedersachsen zeigt Wege zur effizienten Energienutzung und gibt praktische Tipps und Hilfen. Es wird flächendeckend in vielen Orten in Niedersachsen zum Einsatz kommen.
Das Projekt ist eine gelungene Kooperation von NABU und Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk, die das Land Niedersachsen gerne finanziell unterstützt hat.
|