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Kühl- und Gefriergeräte |
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Für den Betrieb von Kühlschränken und Gefriertruhen wird im Haushalt fast ausschließlich Strom verwendet (Ausnahme: flüssiggasbetriebene Absorptionskühlgeräte). Auch hier führt rationelle Energieverwendung zu einer Entlastung der Haushaltskasse. Kühlgeräte führen Wärme aus dem Inneren an die Umgebung ab. Die dazu nötige Energie und somit der Stromverbrauch ist im Wesentlichen von der Qualität der Wärmedämmung des Kühlgerätes sowie der Umgebungstemperatur im Aufstellraum abhängig. Neue Geräte sind mit einer besseren Wärmedämmung ausgestattet und erreichen damit günstigere Energiekennzahlen. Der Normverbrauch von Kühlgeräten wird auf 100 Liter Nutzinhalt bezogen. Ein alter Kühlschrank aus den Jahren vor 1975 hatte einen Stromverbrauch von etwa 2 kWh/Tag – ein neuer, relativ sparsamer Kühlschrank dagegen nur von ca. 0,3 kWh/Tag. Kühl- und Gefriergeräte sollten möglichst in unbeheizten Räumen (Kellern oder Nebenräumen) aufgestellt werden. Ist dies nicht möglich, so ist auf alle Fälle ein „warmer“ Standplatz neben dem Herd oder neben Heizkörpern zu vermeiden. Die Senkung der Umgebungstemperatur um ein Grad bringt eine Stromeinsparung von bis zu 10%! Die Rückseite des Kühlschrankes, an der meist der Verdampfer angebracht ist, sollte möglichst gut belüftet werden, damit eine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet ist. So ist darauf zu achten, dass Lüftungsöffnungen – speziell bei Einbaugeräten –eine ungehinderte Wärmeabfuhr des Verdampfers ermöglichen. Die Anschaffung von Zweitgeräten sollte besser vermieden werden, da zwei kleine Geräte mehr Strom verbrauchen als ein großes Gerät. Eine wesentliche Voraussetzung für einen geringen Stromverbrauch beim Kühlen und Gefrieren ist auch das regelmäßige Abtauen von Kühl- und Gefriergeräten. Außerdem sollte häufiges und unnötig langes Öffnen der Kühlschränke vermieden werden.
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Hans-Heinrich Sander Niedersächsischer Umweltminister |
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Es gibt viele Möglichkeiten, Energie ohne Komfortverlust einzusparen. |
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