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Energiesparlampen mit konventionellen Vorschaltgeräten enthalten sehr geringe Mengen an radioaktiven Stoffen (Krypton 85, Tritium oder Promethium 147), die sich in einer kleinen Glasröhre im Starter des Gerätes befinden. Während des Betriebs kann keine Radioaktivität entweichen. Die bei der Zerstörung der Lampen hervorgerufene Gefährdung durch radioaktive Stoffe ist ebenfalls – wie bei Strahlung aus der unversehrten Lampe selbst – vernachlässigbar gering. Ohne radioaktive Stoffe arbeiten Energiesparlampen mit eingebautem elektronischen Vorschaltgerät.
Wegen der in Kompakt-Leuchtstoffröhren enthaltenen geringen Quecksilbermengen und den im Sockel befindlichen elektronischen Bauteilen sind solche Lampen deshalb nicht mit dem Hausmüll, sondern getrennt zu entsorgen (kleine Mengen gehen zur Problemmüllsammlung, große Mengen direkt zur Verwertung). Der Handel nimmt ausgediente Leuchtmittel gegen Gebühr entgegen und führt sie der entsprechenden Entsorgung zu.
Halogen-Niedervoltlampen sind zwar keine „Energiesparlampen“, ermöglichen jedoch durch ihr stark punktförmiges Licht eine gezielte Beleuchtung.
Umwälzpumpen von Heizungsanlagen sind stille Stromfresser. In älteren Heizungsanlagen laufen sie oft die gesamte Heizperiode ohne Unterbrechung durch, nicht selten sogar das ganze Jahr über. Bei einer 80-Watt-Pumpe beträgt dann der Stromverbrauch jährlich über 700 kWh!
Bei neuen Heizanlagen oder im Austauschfall schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) seit dem 1. Februar 2002 ab einer Nennleistung von 25 kW den Einbau einer selbsttätigen Pumpenleistungsregelung in mindestens drei Stufen vor.
Bei alten Anlagen sind in der Regel nicht nur die Heizkessel überdimensioniert (hohe Betriebsbereitschaftsverluste), sondern auch die Umwälzpumpen. Denken Sie also bei Energiesparmaßnahmen an der Heizungsanlage neben der Öl- oder Gaseinsparung auch an die Stromeinsparung durch eine richtige Auslegung der Umwälzpumpe (reduzierte Leistung) und sinnvolle Regelung (reduzierte Betriebszeit). Bis zu 80 % Stromeinsparung ist auf diesem Weg oft zu erzielen. Ein wesentliches Einsparpotenzial liegt auch im Ein- und Zweifamilienhaus-Bereich, also bei Anlagen unter 25 kW. Hier ist der Einsatz solcher Pumpen zwar nicht vorgeschrieben, aber aufgrund der Stromeinsparung sehr empfehlenswert. Außerdem werden durch elektronisch drehzahl- geregelte Umwälzpumpen evtl. Fließgeräusche – gerade bei schließenden Thermostatventilen – verhindert.
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